Die Falklandinseln -
Ein Haufen Fels am Rande der Antarktis (44 Min., Autorenfilm 2000)


Buch/Regie: Donat Schilling und Hauke Wendler
Produktion: Donat Schilling und Hauke Wendler


Ein abgeschossener, argentinischer Hubschrauber, Berge beschlagnahmter Schnellfeuergewehre, dazwischen Argentinier und Briten: Die Verlierer zerlumpt, die Sieger übermütig in den Tarnuniformen des Royal Marine Commands. 17 Jahre alte TV-Aufnahmen - mehr fällt den meisten nicht ein, wenn sie an die Falklandinseln denken.

Großbritanniens wohl bizarrste Kolonie liegt 18 Flugstunden vom Mutterland entfernt, irgendwo da unten im Südatlantik: Nicht enden wollende Steppe, vom Wind zerklüftete Hügelketten, wunderschöne, aber verminte Sandstrände. Dazwischen liegen weiße Holzhütten mit einem Schlag Farbe auf dem Wellblechdach. Ratlosigkeit bei der Ankunft: Wer wohnt hier? Und vor allem: Warum ausgerechnet hier?

Die Dokumentation portraitiert das Leben hinter den Nachrichtenmeldung: Den Schäfer, der eine Farm von 40.000 Fußballfeldern Größe bewirtschaftet und sich mit seinem einzigen Nachbarn zerstreitet. Den 'Flying Teacher', der per Cessna eingeflogen wird, um den Nachwuchs zu unterrichten. Oder den Piloten, der die Fischereizone überwacht und nach Feierabend Golf lernt, bei einem englischen Profi, den man eigens eingeladen hat. Nur einige von vielen Geschichten, die so typisch sind für das sonderbare Leben auf den Falklandinseln, auf einem Haufen Fels am Rande der Antarktis.