Die große Flut -
Chronik einer Katastrophe (44/59 Min., NDR 2002)


Buch/Regie: Ralf Kaiser, Max von Klitzing und Hauke Wendler
Redaktion: Rainer Markgraf
Produktion: NDR


Der Sommer 2002 ist ausgesprochen schön. Doch im August bricht Regen über Mitteleuropa herein, unerwartet und tagelang. Gewaltige Wassermassen schieben sich durch viel zu enge Täler. Die Elbe kann den Zustrom ihrer Nebenflüsse nicht mehr fassen. Eine Katastrophe bahnt sich an, überrollt das Land, reißt Deiche, Mauern, Häuser weg. In den Strudeln versinken Mensch und Tier, Hab und Gut, Hoffnungen und Träume.

Monate später hat sich ein Team des NDR Fernsehen aufgemacht, um die Chronik einer Katastrophe nachzuzeichnen. Die Autoren fahren die gesamte Elbe ab, von der Quelle im tschechischen Riesengebirge bis zur Mündung bei Cuxhaven. Sie besuchen Orte, die damals Schlagzeilen machten, treffen Menschen, die gekämpft haben, tagelang und doch vergebens.

Die Dokumentation lässt aber nicht nur die Opfer zu Wort kommen, die nach dem Abzug der Fernsehkameras allein zwischen feuchten Wänden und vergilbten Tapeten hocken. Sie geht auch der Frage nach, wie es zu der Katastrophe kommen konnte. Eine Spurensuche an den Ufern der Elbe, die zeigt, wie Politiker und Anwohner über Jahre jede Warnung ignorierten.